6. bis 8. August

Montag, 06.08.2012

Um kurz vor sieben haben wir gefruehstueckt. Leider war fast der ganze Marmeladenvorrat, den wir aus Deutschland mitgebracht hatten, aufgebraucht, da wir am Tag davor ein Schwaebisch-Ghanaisches-Picknick veranstal;tet hatten. Unser Bus nach Begoro, einem kleinen Staedtchen witer im Landesinneren, sollte um halb acht kommen, doch er hatte wegen einer Panne mit den Lichtern  zwei Stunden Verspaetung. Unsere Partnerschueler sassen schon im Bus und wir konnten gleich losfahren. Nach fast vier Stunden Fahrt, ueber holprige Strassen, Berge hoch und runter und durch viele Staus, kamen wir endlich gegen zwei Uhr an. Dort in Begoro haben wir in einem Maedcheninternat gewohnt, das leer war, weil die Schuelerinnen Ferien hatten. Die Zimmer waren sehr einfach mit fuenf Stockbetten und Schraenken drin. Nach dem spaeten Mittagessen (Jollofreis mit Huehnchen) haben wir uns in einem grossen schoenen Aufenthaltraum getroffen um an unserem Projekt zu arbeiten. Als wir mit unserer Gruppe die Texte fuer die Blogseite geschrieben haben, spielten wir mit den anderen ghanaische Spiele bis es Abendessen gab. Nach dem Essen (Yam mit Spinat-Ei-Sosse) durften wir mit unseren Partnern  durch die Stadt laufen. Die Stimmung war sehr schoen und wir haben Schokokekse und Cola gekauft. Um zehn sind wir in unsere Stockbetten geklettert und mehr oder weniger schnell eingeschafen.

Fanny

Dienstag, 07.08.2012

Unsanft wurden wir noch vor sechs Uhr aus dem Schlaf gerissen, da die Ghanaer sehr laut vor unserem Fenster redeten und Musik hoerten. Der Laerm war so laut war, dass man auch nicht mehr einschlafen konnte. Gegen halb sieben dann, als ich mich gerade in meinem oberen Bett des Stockbettes aufrichten wollte, um mein Tagebuch zu schreiben, gab ploetzlich meine Matraze mitsamt dem Gitterrost nach. Ein Rieseknall lies alle sofort hell wach sein! Nach einer Schocksekunde und nachdem alle realisierten hatten, was passiert war, begann der Lachflash! Nachdem wir dann mit Mavis das Durcheinander beseitigt hatten, hatten wir noch etwas Zeit, uns zu richten, bevor wir dann um 8 Uhr zum Fruehstueck gingen. Man merkte genau, wer fitt war und wer heute morgen schon vor sechs Uhr geweckt wurde, denn als wir Deutschen realisierten, dass das Fruehstuecksbufet geoeffnet war, gab es fur uns schon kein Brot und keine Milch mehr. Doch zum Glueck gab es nochmal einen ganzen Laib, so dass alle satt wurden.

Als wir dann um 9 Uhr voll und ganz mit unserem Projekt durchstarteten, arbeiteten wir zu erst in kleinen Gruppen an der Gestaltung unserer Website und dann diskutierten wir noch ueber Vor- und Nachteile der traditionellen Wurzeln und Kultur.

Eine kleine Pause hatten wir ab ca. 13 Uhr, als es Mittagessen (Reis mit Huehnchen/Salat) gab. Bis 14:30 Uhr durften wir dann noch irgendwass machen. Deshalb gingen Steffen, Felix und ich gleich mal ins Internet Cafe, waehrend manch andere lieber nochmal schliefen oder sonst was anderes machten.

Bis 16 Uhr arbeiteten wir dann noch in kleinen Gruppen zusammen und diskutierten bzw. suchten nach Werten, die fuer un,s fuer eine gute Gesellschaft wichtig sind. Danach machten wir alle zusammen einen kleinen Spaziergang zu einem Wasserfall. Es war sehr schoen, waehrend dem Spaziergang durch die Natur zu laufen und die verschiedenen Pflanzenarten anzuschauen. Als wir endlich beim Wasserfall waren, machten wir sehr viele Bilder vor und hinter dem Wasserfall.  Die Ghanaer schauten ziemlich erstaunt, als wir Deutschen auf einmal mit den Klamotten im Wasser standen, schwammen und uns unter dem Wasserfall zum Gruppenfoto aufstellten. Es brauchte ein bisschen, bis sie dann nach und nach freiwillig oder etwas unfreiwillig zu uns ins Wasser kamen und trotz dem nicht ganz warmen Wasser ziemlich viel Spass hatten!

Vor dem Abendessen zogen wir uns dann noch trockene Klamotten an und gingen dann um 18 Uhr zum Restaurant, um zu essen (Salat und Huehnchen mit Reis).  Nach dem Essen durften wir noch eine Stunde in die Stadt gehen. Wir Deutschen zogen gemeinsam los und verbrachten ziemlich viel Zeit mit kleinen Kindern, denen wir das Lied “Alle meine Entchen” versuchten beizubringen und mit ihnen redeten.

Um 8 Uhr trafen wir uns mit den Ghanaern, um ein paar Songs von Ihnen aufzunehmen. Nach dieser Arbeit verbrachten wir vollends den Abend gemeinsam, bis wir dann in Bett gingen.

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