1. bis 3. August

Mittwoch, 01.08.2012

Um 9.00 Uhr ging es heute mit unserem Programm los. Wir trafen uns in der Schule in, für diese Zeit, unserem Klassenzimmer und setzten dort unserer Projektarbeit zum Thema Kultur und dem Lebenszyklus eines Handys/ Computers fort.

Wir formten drei Gruppen mit jeweils ca. fünf Personen. Jede Gruppe suchte sich einen etwas stilleren Platz, was hier in Ghana gar nicht so einfach zu finden ist, um dort anzufangen,  sich Gedanken zu machen, wie sie ihr Thema im Internet  – hier auf dem Blog –  vorstellen wollen. In unserer Gruppe zum Thema Kultur haben wir sehr schnell eine Lösung fuer unsere Darstellung gefunden. Nach einer Weile Arbeiten war es dann endlich Zeit zum Mittagessen.

Alle waren hungrig und freuten sich auf ein ghanaisches Festmahl fuer die ganze GhaGerPa Gruppe zuhause bei Dr. Narh, einem Freund von Martin. Dort haben erstmal alle zusammen Happy Birthday gesungen, da Dr. Narh Geburtstag hatte. Anschließend haben die Ghanaer ein Lied vorgesungen und Charlotte und Fanny ein Stück mit Geige und Flöte vorgespielt. Dr. Narh selbst hatte eine Kulturgruppe aus dem Norden eingeladen, die für uns ein Programm mit traditionellen Flöten, Glocken und Gesang einstudiert hat. Etwas später war das Buffet vorbereitet und das große Essen ging los. Es gab Jam, Fufu, Red Red, Jollof Rice, endlich mal wieder Salat und vieles mehr. Nach etwa 3h essen und reden gingen alle sehr satt und müde zurück in ihre Gastfamilien.

Hannah

Donnerstag, 02.08.2012

Heute ging es mal wieder früher los, um 7.30 Uhr kam unser für diese Zeit fast schon privater Fahrer von der Joint Church (Privat, da er Charlotte und mich jeden Tag in Spintex, einer kleinen Stadt zwischen Tema und Accra abholt und uns zur Schule bringt). Auf dem Weg zur Schule gab es jedoch einen großen Stau, den es zu umfahren galt und wegen dem wir dann mal wieder zu spät an der Schule ankamen. Heute ging es zwei Gruppenmitglieder ziemlich schlecht – wegen was wusste keiner. Trotzdem musste unser Programm weitergehen.

Wir fuhren zum Hafen von Tema und bekamen dort eine geführte Rundfahrt, in der wir viel über Schiffe und den Import  dieses Hafens erfahren haben. Man konnte alte Autos, Reis und vieles mehr sehen. Es waren meistens Importgüter, die gerade abgeladen wurden. Sehr stolz war die Fuehrerin auf ihre Röntgengeräte, die jeden Container durchleuchtet. Nachdem wir am Hafen fertig waren, ging es weiter zu einer Farbrick, die Gold aus bisher nicht verwertbaren Rückständen, wie z.B. Abraum anreichert. Es war sehr beeindruckend, mit welchen Methoden diese Firma das Gold gewinnt. Nachdem wir uns dort die einzelnen Maschinen zu den verschiedenen Schritten der Goldgewinnung angeschaut hatten, fuhren wir zurück zur Schule. um dort Mittag zu essen.

Es gab endlich mal wieder keinen Rei.s sondern Red Red. Nach dem Essen stehen dann auch schon die ghanaischen Schüler des letzten Austausches vor der Türe. Es war sehr interessant. was sie heute über ihre Erfahrungen damals erzählt haben und was sie heute machen. Mary Ali z.B. wollte schon vor vier Jahen unbedingt Stewardess werden und niemand hatte wirklich geglaubt. dass sie das wirklich einmal schaffen wuerde. Heute besucht sie eine Schule,  in der sie die Ausbildung dazu machen kann. Sehr interessant war auch, dass alle auf die Frage, ob sie immer noch nach Deutschland wollen, mit Nein beantwortet haben. Nach dieser wirklich interessanten Begegnung fuhren ale wieder nach Hause in ihrer Gastfamilien.

Freitag, 03.08.2012

Um 8:30 Uhr sollte unser Program heute anfangen, aber trotz fruehzeitigem Aufstehen und schnellen Fruehstueck, kamen Fanny und ich zehn Minuten zu spaet, und so konnten wir erst gegen 8:45 Uhr nach Accra losfahren. Aufgrund des relativ geringen Verkehrs kamen wir ziemlich schnell zu unserem ersten Programmpunkt, naemlich zum NVTI (National Vo cational Institut), die Aufsichtsbehoerde fuer die staatlichen Berufsschulen.  Unsere Berufsschule ist erst seit kurzer Zeit eine  staatlich finanzierte Schule. Deshalb wollte der Centre Manager unsere Gruppe beim NVTI vorstellen.  Waehrend eines zweistuendigen Empfangs mit einer Begruessung durch den Direktor  hatten der Centre Manager der Schule, der uns begleitete, die Lehrer und wir Schueler die Gelegenheit, uns dazu zu aeussern, weshalb uns der Austausch in unserem Leben weiterbringt.

Nachdem wir dann weiter zur Zentrale der Presbyterianischen Kirche (Kirchen der Basler Mission) fuhren, wo wir unser Essen, welches wir mitgebracht hatten, gegessen haben, gingen wir weiter zum Nkrumah-Museum. Zuerst hatten wir einen Fuehrer, der uns im Park etwas ueber den Dr. Nkrumah erzaehlte,  bevor wir dann in des ziemlich kleine Museum gingen. Um 16:00 Uhr war unser Program beendet und so fuhren wir wieder zurueck nach Tema.

Den Abend verbrachte jeder bei seiner Gastfamilie, ausser Caro. Sie durfte an diesen Abend zu Fanny und mir kommen. Wir kochten unseren Gasteltern Pfannkuchen mit Apfelmus, jedoch bekamen diese nur jeweils einen in die Hand gedrueckt, da wir etwas laenger zum Teigmachen brauchten und unsere Gasteltern noch in die Kirche gingen. Als Caro dann relativ spaet, gegen 21:30 Uhr, abgeholt wurde, gingen wir kurz darauf ins Bett.

Anika

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s